Heute sind wir nach Pula gefahren. Unter anderem aus recht praktischen Gründen, denn unser Kühlschrank musste für die letzten Tage gefüllt werden und der Supermarkt Conad hat so alles was der Bauch begehrt. Als wir nach 23 km in den Ort einbogen, bot sich uns eine unspektakuläre Hauptstraße mit Restaurants, Café Bars und einer Bank, die wir als Zentrum interpretierten. Doch ein Schild „Centro“ brachte uns durch schmale Straßen mit Petunientöpfen an den Häusern und Kinderwagen-breiten Gehwegen zu einem verwinkelten Ortskern mit Piazzen, gepflegten Häuschen und einigen hübschen Geschäften. In einem Café kam L. endlich zu seinem lang ersehnten frisch gepressten sardischen Orangensaft, F zu seinem Marmeladenkeks und die Eltern zu einer leckeren getupften Milch. Pula ist ein wirklich schönes italienisches Örtchen, was in der Saison wahrscheinlich sehr lebhaft ist.
Nachdem Stadtbesichtigung und Einkauf erledigt waren, ging es zurück „nach Hause“.
Im Garten beobachteten wir das herankommende Gewitter. Die dunklen Wolken rollten wie ein Teppich die Berge herab Richtung Strand. Wo der Himmel nicht von Blitz, Donner und Regen bedeckt war, schien die Sonne als ob nichts wäre.
Danach machten wir unseren fast schon täglichen Abendspaziergang zum Strand, um die Sonne untergehen zu sehen. Heute ohne Eis und Kaffee, denn der Kiosk ist im Winterschlaf – er wurde abgebaut und eingelagert bis zur nächsten Saison.




