Nach einem ausgiebigen Frühstück sortierten wir uns eine ganze Weile. Schließlich war unser kleiner Tagesrucksack mit Wasserflasche und Snacks gefüllt und Abmarsch bereit. So brachen wir am späten Vormittag zu einer kleine Küstenerkundungstour in Richtung Nordwesten auf. Hinter unserer kleinen Steinbucht führte die Via Romana, eine für Kraftfahrzeuge gesperrte Schotterstraße, mit leichter Steigung die Klippen entlang.
Die Sonne am wolkenlosen Himmel ließ uns ordentlich ins Schwitzen kommen. Und schon bald waren die ersten Klagelaute von F. und L. zu hören. Nur vereinzelt spendeten uns ein paar hochgewachsene Zypressen und Olivenbäume am Wegesrand Schatten. Ab und an brachte ein leichter Windhauch kühlere Luft vom Meer zu uns hinauf und sorge kurzzeitig für eine angenehme Erfrischung.
Nach gut einer Stunde und ohne Ziel vor Augen machten wir an einer Kurve auf einem Ausläufer der Berge halt. Der Blick über ein kleines Tal zeigte uns den weiteren Streckenverlauf und ließ uns die Entfernung des Weges besser einschätzen. Das nächste Ziel „Santa Margherita di Pula“ lag noch mindestens eine weitere Wegstunde von uns entfernt. Beim Blick zum Meer entdeckten wir eine kleine Marienstatue, die unsere Jungs genauer unter die Lupe nehmen wollten.


Nach dieser kleinen Pause entschieden wir uns den Rückweg anzutreten. Leicht bergab legten die Großen einen schnellen Schritt ein. Denn jetzt, mit Ziel in Form des Kraxelfelsens in unserer Steinebucht vor Augen, lief es sich doch um einiges besser.
Baby J. schlief weiterhin bei Papa im Tragetuch, so dass wir bald wieder die Bucht erreichten und uns am Wasser eine kleine Abkühlung verschaffen konnten.

















